Verfasst von: Monika Frei | 1. April 2009

Die fünf Tibeter

Mein tägliches Sportprogramm beginne ich morgens mit den Übungen der fünf Tibeter. Diese 5 Übungen mache ich schon seit vielen Jahren immer mal wieder eine Zeit lang. Sie sind leicht zu lernen und zu behalten. Die positive Wirkung stellt sich schon nach ein paar Tagen ein.

1.TibeterIm Buch Die fünf Tibeter von Peter Kelder beschreibt der Autor fünf uralte tibetische Riten, die den Schlüssel zu anhaltender Jugend, Gesundheit und Vitalität darstellen. Die fünf Übungen stimulieren die verschiedenen Energiezentren (Chakras) im Körper. Sie werden mehrmals wiederholt,  anfangs täglich drei mal, dann wöchentlich steigern bis in 10 Wochen 21 mal erreicht sind.
Helmut Claus hat die 5 Übungen mit Simone Wolf fotografiert.

1. Übung: Drehen. Aufrecht stehen, Arme parallel zum Boden ausbreiten, im Uhrzeigersinn, also von links nach rechts, um sich selbst drehen. Mit drei Umdrehungen anfangen. Bei Schwindelgefühl aufhören. Um das Schwindelgefühl zu verringern, einen Blickpunkt fixieren und bei jeder Umdrehung visieren. Diese Übung stimuliert den Energiewirbel und hilft in die eigene Mitte zu kommen.

2.Tibeter2. Übung: Beine heben. Flach auf den Rücken legen, Arme parallel zum Körper, Handflächen mit geschlossenenen Fingern am Boden. Kopf und gestreckte Beine heben. Kinn auf die Brust drücken. Tief einatmen und bei der höchsten Beinstellung Atem anhalten und jeden Muskel anspannen. Wenn möglich, Beine weiter über den Körper in Richtung Kopf heben. Der Rücken bleibt vollständig am Boden. Kopf und gestreckte Beine langsam senken, dabei ausatmen.
Die einfache Variante: beim Heben und Senken der Beine die Knie anwinkeln.

3.Tibeter3. Übung: nach hinten beugen. Der dritte Ritus sollte unmittelbar nach dem zweiten geübt werden. Mit aufrechtem Körper knien (evtl. auf Kissen oder Matte), Zehen aufgestellt. Die Hände seitlich, etwas von hinten, an die Oberschenkelmuskeln legen. Kopf nach vorne neigen, Kinn auf die Brust drücken. Dabei ausatmen. Kopf und Nacken behutsam nach hinten neigen und sich zurücklehnen, indem die Wirbelsäule nach hinten gebeugt wird – nur so weit, wie es sich gut anfühlt. Mit den Armen am Oberschenkel abstützen. Dabei tief einatmen, Atem anhalten und kurz jeden Muskel anspannen. Zurück in die Ausgangsposition.

4.Tibeter4. Übung: Brücke. Aufrecht sitzen, Beine gestreckt, Handflächen neben dem Po auf den Boden. Kopf nach vorne neigen, Kinn auf die Brust drücken. Dabei ausatmen. Kopf nach hinten neigen, gleichzeitig Körper heben, so daß sich die Knie beugen, während die Arme gestreckt bleiben. Dabei tief einatmen, Atem anhalten und in der “Brücke” kurz jeden Muskel anspannen. Zurück in die Ausgangsposition. Diese Übung fällt Frauen am Anfang schwer, weil sie Kraft in den Oberarmen erfordert. Auch wenn die Übung nicht so perfekt wie auf dem Foto ausgeführt wird, ist die gesundheitliche Wirkung da.

5.Tibeter5. Übung: Becken hochheben. Auf dem Bauch liegen. Mit Händen und Zehen vom Boden abstützen. Arme senkrecht hochstemmen, Rücken durchhängen lassen, Beine strecken. Kopf nach hinten neigen. Körper von der Hüfte her heben, so daß sich ein umgekehrtes V bildet. Dabei tief einatmen, Kinn an die Brust drücken, Atem anhalten und kurz jeden Muskel anspannen. Körper herunter fallen lassen, aber den Boden nicht berühren, dabei ausatmen. Atem anhalten und kurz Muskeln anspannen.


Kategorien

%d Bloggern gefällt das: