Verfasst von: Margret Jamin | 1. April 2009

Eiweiß richtig essen

Jede Mahlzeit wird mit einem Bissen Eiweiß begonnen und sofort danach können Kohlenhydrate in Form von Gemüse, Brot oder auch Obst dazu gegessen werden. Der Grund dafür ist, dass, sobald das Eiweiß aufgenommen wird, zuerst Enzyme zur Eiweißverdauung produziert werden. Für die Kohlehydrate, die mit dem nächsten Bissen gegessen werden, steht nun das Insulin an, das von der Bauchspeicheldrüse mit zeitlicher Verzögerung ausgeschüttet wird. Somit steigt der Insulinspiegel und der damit verbunden der Hunger langsamer an.

Am Tag sollten drei verschiedene Sorten Eiweiß gegessen werden. Pro Mahlzeit jedoch nur eine Sorte Eiweiß. Den Grund dafür beschreibt der Begründer von mb in seinem Buch „metabolic balance – Die Diät“ (erschienen im Südwestverlag) folgendermaßen: „Die biologische Wertigkeit eines Eiweißes wird durch den Anteil seiner essenziellen Aminosäuren bestimmt. Beim Ei sind alle acht essenziellen Aminosäuren in gleicher Menge vorhanden und können zu 100 Prozent vom Körper verwertet werden, ohne dass Aminosäurenreste verbleiben. Die biologische Wertigkeit eines Eis wird also mit 100 angesetzt. Milch enthält eine andere Zusammensetzung von Aminosäuren (Threonin z. B. nur zu 91 Prozent). Durch diese „limitierende Aminosäure“ hat Milch nur eine biologische Wertigkeit von 91. Bei der Synthese menschlicher Proteine fallen also im Gegensatz zum Ei bei Milch, Sojabohnen und Weißbrot erhebliche Mengen von Aminosäureresten an, die teilweise beim Aufbau nicht essenzieller Aminosäuren Verwendung finden, zum größeren Teil aber als nicht verwertbare Säuren zu einer Übersäuerung des Stoffwechsels führen.“

Mit einfachen Worten gesagt: „Wenn ich einen Zaun bauen will und unterschiedlich lange Holzlatten habe, kann ich den Zaun nur so hoch bauen, wie die kürzeste Latte lang ist. Der Rest muss entsorgt werden. So ist es auch mit den Eiweiß-Stoffwechselresten, die im Körper dann als unverwertbare Säurereste anfallen und zu Unwohlsein und Erkrankungen führen können.

Wie begrenzt ist „eine Sorte“ Eiweiß?

In der strengen Phase ist auf jeden Fall nur jeweils eine Sorte Eiweiß, also nur ein Fisch oder nur eine Sorte Käse etc. gemeint. Je mehr Reperatur nötig ist, desto länger bleibt man bei dieser Regel. Ab der Phase IV können Fisch und Kuh-Käsesorten etc. gemischt werden. Schaf und Ziege sind und bleiben jeweils extra Eiweißportionen auch da kann man dann z.B. Feta und Schafsfrischkäse mischen.


Kategorien

%d Bloggern gefällt das: